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Einstellungen und Verhalten

Oft wurde festgestellt, dass Einstellungen nicht mit Verhalten korrespondierten. Im Laufe der Zeit wurden aber wichtige Erkenntnisse erzielt, unter welchen Bedingungen Einstellungen gute Prädiktoren tatsächlichen Verhaltens darstellen. Hier sollen die beiden wichtigsten Theorien über den Zusammenhang zwischen Einstellung und Verhalten vorgestellt werden: die Theorie des überlegten Handelns und die Theorie des geplanten Verhaltens.

Einstellungen und Verhalten hängen zusammen. Um eine Übereinstimmung feststellen zu können, müssen beide Variablen gleich spezifisch gemessen werden. Dazu lassen sich sowohl Einstellungen als auch Verhaltensweisen in vier Aspekten beschreiben:

1. Handlungsaspekt:

Verhalten kann sehr allgemein sein und eine Klasse von Verhaltensweisen umfassen. Es kann auch um einzelne bzw. spezifische Verhaltensweisen gehen oder um Verhaltenssequenzen oder wiederholtes Verhalten.

2. Zielaspekt:

auf welches Objekt (Ziel) ist Verhalten ausgerichtet?

3. Kontextaspekt:

in welchem Kontext findet Verhalten statt? (öffentlich vs. privat, etc.)

4. Zeitaspekt:

Zeitpunkt des Verhaltens: sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt.

Einstellungs- und Verhaltenskomponenten müssen in allen vier Aspekten gleich spezifisch definiert sein (Prinzip der Korrespondenz). Allerdings sind auch globale Einstellungen gute Verhaltensprädiktoren, wenn auch das Verhalten global ist (z.B. bei multiplen oder wiederholten Handlungen).

Betrachen Sie nun bitte die Theorie des überlegten Handelns von Ajzen & Fishbein (1975) und die Theorie des geplanten Verhaltens von Fishbein & Madden (1986).

 

Einstellungen und Verhalten Theorie des überlegten Handelns
Theorie des geplanten Verhaltens

 

© 19.02.01 DS