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Merkmale der Gruppenattraktivität

Shaw (1981) nennt vier zentrale Merkmale der Gruppenattraktivität :
1. Gruppenmitglieder
2. Gruppenaktivitäten
3. Gruppenziele
4. Gruppenmitgliedschaft

1. Attraktivität der Gruppenmitglieder

Situationsbezogene Merkmale:
physische Nähe zu den Mitgliedern
häufiges Zusammenkommen und
Genießen dieser Situation
Gelegenheit zur gegenseitige Beeinflussung
Gelegenheit für gemeinsames Tun

Interpersonale Merkmale:
physische Attraktivität
erlebte Ähnlichkeit
beobachtete Fähigkeiten

 

2. Attraktivität der Gruppenaktivitäten

Interessante und beliebte Betätigungen ermöglichen die Befriedigung elementarer Bedürfnisse (z. B. Sport- oder Spielgruppe, Diskussionskreis, Chor).

 

3. Attraktivität der Gruppenziele

die von der Gruppe als Ganzes erreicht werden können und von denen man persönlich profitieren kann.

 

4. Attraktivität der Gruppenmitgliedschaft

Aufforderungswert besteht durch:
die Möglichkeit zum Vergleich seiner Fähigkeiten und Meinungen mit den anderen Mitgliedern
Unterstützung bei der Erreichung individueller Ziele
besondere Leistungsfähigkeit oder Ansehen der Gruppe im Vergleich zu anderen.

(Vgl.: Thomas, A. (1992): Grundriß der Sozialpsychologie.
Hogrefe, Göttingen. S.77 ff)

Wie verläuft die Gruppenbildung?

Moreland & Levine (1982) haben ein Modell der individuellen Gruppensozialisation entwickelt, das in einem fünfphasigen Verlaufsprozess die Vorgänge zwischen dem Eintritt in die Gruppe und dem Ausschluss aus der Gruppe beschreibt.
weiter zum Modell

Definition Warum bilden sich Gruppen? Gruppenattraktivität
Gruppensozialisation Gruppenentwicklung

 

© 22.03.01 SR