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Max Weber: " Soziales Handeln"

"1. Soziales Handeln einschliesslich des Unterlassens oder Duldens kann orientiert werden am vergangenen, gegenwärtigen oder künftig erwarteten Verhalten anderer."

Überlegen Sie sich bitte ein Beispiel. Sie können es anschliessend mit Webers Beispiel vergleichen.

"Die "anderen" können Einzelne und Bekannte oder unbestimmt Viele und ganz Unbekannte sein."

Wie sieht dies in unserem Alltag aus? Fällt Ihnen dazu ein passendes Beispiel ein?

2. Nicht jede Art von Handeln - auch von äusserlichem Handeln - ist "soziales" Handeln im hier festgehaltenen Wortsinn.
Äusseres Handeln dann nicht, wenn es sich lediglich um an den Erwartungen des Verhaltens sachlicher Objekte orientiert. Das innere Sichtverhalten ist soziales Handeln nur dann, wenn es sich am Verhalten anderer orientiert. Religiöses Verhalten z. B. dann nicht, wenn es Kontemplation, einsames Gebet usw. bleibt.
Das Wirtschaften eines Einzelnen erst dann und nur insofern, als es das Verhalten Dritter mit in Betracht zieht (...).


3. Nicht jede Art von Berührung von Menschen ist sozialen Charakters, sondern nur sinnhaft am Verhalten des anderen orientiertes eigenes Verhalten (...)."

Welche Art von "Berührung von Menschen" ist im Sinne Webers "soziales Handeln" und welche Art nicht?

"4. Soziales Handeln ist weder identisch a) mit gleichmässigem Handeln mehrerer, noch b) mit jedem durch das Verhalten anderer beeinflussten Handeln."

(Vgl. Weber, M. (1984): Soziologische Grundbegriffe. S. 41 ff.)

 

Idealtypische Orientierung des sozialen Handelns

 

Soziales Handeln Idealtyp. Orientierung Zweckrational
Wertrational Affektuell Traditionell

 

© 17.04.01 NL