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Bewertung von Konflikten

Hinter der Erforschung sozialer Konflikte stehen die
"Ur"-Fragen der Soziologie:

  • Wie ist soziale Ordnung, wie ist Gesellschaft möglich?
  • Was hält die Gesellschaft zusammen?
  • Wie kommt es zu sozialem Wandel

Die Fragen nach Ursachen und Bewertung sozialer Konflikte ist bis heute jedoch
weder wissenschaftlich noch gesellschaftlich eindeutig geklärt - weil vermutlich nie
abschliessend zu klären. Für den Umgang mit Konflikten und für die Funktionen
von Konflikten ist ihre Wahrnehmung und Bewertung aber von entscheidender Bedeutung.
Hier werden zwei gegensätzliche Erklärungsmodelle vorgestellt:

 

Consensus- Theorie

Danach beruht gesellschaftliche Integration (in makrosozialen wie in mikrosozialen
Bereichen) auf der freien aber ausnahmslosen Übereinkunft aller Gesellschaftsmitglieder.
Die Consensus-Theorie geht zurück auf Rousseau und wird in der modernen Soziologie
von der "strukturell-funktionalen" Schule vertreten.

Grundannahmen der Consensus-Theorie:

 

(vgl. Dahrendorf 1972, S. 28 ff)

Im Lichte dieses Gesellschafts-Verständnisses erscheinen Konflikte als:

  • Psychisches Fehlverhalten
  • Krankhafte soziale Erscheinung
  • Dysfunktional, d. h. das soziale System zer-störend
  • Zu bekämpfendes, eliminierendes Sozialverhalten

 

Zwangs-Theorie

 

Consensus-Theorie Zwangs-Theorie
Funktionen sozialer Konflikte

 

© 08.06.01 NL