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Zwangs-Theorie

Danach beruht der Zusammenhalt von Gesellschaft (in makro-sozialen wie in mikrosozialen Bereichen) auf Zwang, auf der Herrschaft weniger über viele. Die Zwangstheorie hat ihren Ursprung in der Hobbesschen Vertragstheorie: Um den "natürlichen Krieg aller gegen alle" zu beendigen, bilden Menschen Gesellschaften und treten dabei individuell Freiheiten an die jeweilige "Zentral-Gewalt" ab. Im Verständnis der sozialen Persönlichkeit als Agglomerat sozialer Rollen (vgl. Rollentheorie) wird diese Idee vom Zwangscharakter der "Vergesellschaftung" wieder aufgegriffen.

Die Zwangs-Theorie geht aus von folgenden Grundannahmen:

(vgl. Dahrendorf 1972, S. 28 ff)

Im Lichte dieses Gesellschafts-Verständnisses erscheinen Konflikte als:

  • wesensmässiges Element jeder Sozialstruktur
  • "Motor" des sozialen Wandels
  • Ausdruck selbstbewussten und rationalen Handelns
  • Als vorwiegend positive Kraft in sozialen Beziehungen

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Consensus-Theorie Zwangs-Theorie
Funktionen sozialer Konflikte

 

© 08.06.01 NL