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1. Warum ist es der Minderheit gelungen, sich gegen die Mehrheit durchzusetzen?

Antwort:
Popiz begründet dies mit der Tatsache, dass die Privilegierten die größere Chance haben, sich schnell und wirkungsvoll zu organisieren. Ihr gemeinsames Interesse ist nicht intensiver als das der Besitzlosen, aber organisationsfähiger - es geht um etwas!

2. Bringt die Dreiteilung einen Vorteil für die Besitzer mit sich?

Antwort:
In einer bipolaren Situation sind Besitzer mit den Ansprüchen der Besitzlosen ständig unmittelbar konfrontiert. Die Dienstleister wirken wie ein Puffer und fangen einen Teil der Ansprüche ab: sie sind ja auch ein bisschen "Besitzer" und müssen sich gegen die ganz besitzlosen verteidigen. Ausserdem sehen sie die grössere Chance, zu den Besitzern aufzusteigen, also müssen sie auch deren Position verteidigen - als die von ihnen angestrebte.

3. Warum kann sich die Mehrheit nicht durchsetzen und die alte Ordnung wieder herstellen?

Antwort:
Dies resultiert aus einem schwer auflösbaren Widerspruch: Die Liegstühle sind, gemessen an der Zahl der Passagiere, ein knappes Gut. Für was also sollen die Nicht-Besitzer kämpfen? Dass sie auch Besitzer werden - zulasten von wem? Das erklärt z. T., weshalb die Interessen der Nicht-Besitzer schwerer organisierbar sind. Natürlich könnte man sich Kompromisse vorstellen.

Aber die Möglichkeit der verschiedenen Kompromisse teilt die Mehrheit der Nicht-Besitzer in chancenlose Minderheiten auf. Dass sich alle sich gleich auf einen einheitlichen Kompromissvorschlag einigen ist eher unwahrscheinlich! Das kann man im politischen und sozialen Alltag mannigfach beobachten.

 

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© 18.06.01 NL