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Macht in Organisationen und Unternehmen

Das Führen und Leiten von Organisationen und Unternehmen ist ohne Macht nicht möglich. Bei hierarchischen Strukturen ist das offensichtlich.

Es gilt aber auch dort, wo flache Hierarchien, laterale Führungsprinzipien, "Führung durch Mitarbeiter" oder auch "Mitunternehmertum" realisiert werden sollen.

Die Frage ist auch hier wiederum nicht dass, sondern wie Macht angewandt wird. Die Tabuisierung von Machtfragen in Organisationen bewirkt nicht die Abwesenheit von Macht. Vielmehr ist das Gegenteil der Fall: Machtverhältnisse werden verschleiert und können zu latenter und manifester Gewalt generieren.

Ein kritischer Erfolgsfaktor in diesem Zusammenhang ist die grundsätzliche Akzeptanz von Macht. Zentralen Einfluss darauf haben die in einer Organisation bevorzugten Machtbasen.

Typologie der Machtbasen:

  • Expertentum "expert power"
  • Macht durch Identifikation "referent power"
  • Amtsautorität "legitimate power"
  • Belohnungs- und Bestrafungsmacht "reward/coercive power"
  • Informationskontrolle "informational power"

(vgl. French, J. R. P./Raven, B. (1968): The Basic of Social Power - zit. n. Wunderer, R. (2000): Führung und Zusammenarbeit. 3. Aufl. Neuwied - S 83 f)

Für die Umsetzung des Prinzips "Selbständigkeit", "Selbstbestimmung" und "Mitunternehmertum" sind die Machtgrundlagen "Expertentum" und "Identifikation" eher geeignet als die übrigen Machtbasen.

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Macht in Organisationen Macht-Taktiken

© 18.06.01 NL