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Rollenverständnisse

Soziale Rollen sind ein "Bündel von Erwartungshaltungen an das Handeln von Inhabern bestimmter sozialer Positionen" - also z. B. von Berufspositionen. Rollen haben wir als den "dynamischen" Aspekt definiert. Das bedeutet auch, dass soziale Rollen nicht statisch sind, sondern als sich ständig verändernde Prozesse existieren, was im Alltag häufig gar nicht wahrgenommen wird. In einer bestimmten Zeitspanne lässt sich der Rollenwandel dann aber deutlich erkennen.

Hinsichtlich der Berufsrollen können inzwischen erhebliche Wandlungen festgestellt werden, zwischen einem "alten" und einem "neuen" Rollenverständnis. Dieses zieht sich natürlich nicht einheitlich durch alle Arbeitsverhältnisse, sondern weist deutliche Beschleunigungen bzw. Verzögerungen auf. Die "neuen" Rollenerwartungen sind charakteristisch für die Anforderungen in einer globalen, innovationsorientierten und wissensbasierten Wirtschaft, wie sie typisch für die "Informationsgesellschaft" ist.

Versuchen sie bei den folgenden Typen konkrete Erwartungen an die Berufsrolle zu formulieren:

Altes Rollenverständnis

Linear-kausales Denken

Bewahren

Verwalten

Distanz

Kostenorientiert

Belohnunsorientiert

Selbstorientiert

 

 

Neues Rollenverständnis

Ganzheitlich-vernetztes Denken

Verändern

Gestalten

Nähe

Entfaltungsorieltiert

Wert- und sinnorientiert

Unternnehmens- und kundenorientiert

(Vgl. Oertig, M. (1997): Dynamisches Personal-Management. Berlin, S. 10 f.)

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